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Betreutes Wohnen

Das Betreute Wohnen. Hierbei handelt es sich um Wohnformen bei denen Menschen durch Fachpersonal “dahingehend betreut werden, dass bei gleichzeitiger Unterstützung zur Bewältigung der individuellen Probleme die größtmögliche Autonomie gewährleistet wird.”  Ziel ist es dabei, “den Betroffenen so wenig Verantwortung wie nötig abzunehmen, um sie dabei zu fördern, ihre Leben selbstständig zu gestalten zw. eine Unterbringung in einem Altenheim oder Altenpflegeheim zu vermeiden oder so weit wie möglich hinaus zuschieben.” (wikipedia)

Andere und neuere Formen des Betreuten-Wohnens sind:

In einem Mehrgenerationenhaus leben junge und alte Menschen zusammen.

In einem Mehrgenerationenhaus leben Jung und Alt zusammen unter einem Dach. Die Betreuung der Senioren wird im freundschaftlichen Miteinander der zusammenlebenden Generationen gesichert.
In vielen deutschen Städten gibt es bereits Mehrgenerationenhäuser. Bestandsimmobilien und auch Neubauprojekte werden so gestaltet, dass jeder Bewohner genügend Platz für  seine Privatsphäre  findet, es aber auch großzügige

Gemeinschaftsräume gibt. Durch das tägliche Miteinander zwischen den Senioren und den jüngeren Mitbewohnern, gibt es viele Situationen in denen die Bewohner sich gegenseitig helfen können. Das Mehrgenerationenhaus zeichnet sich durch seinen sympathischen Großfamilien-Charakter aus, wobei die Bewohner oft in keinem verwandtschaftlichen Verhältnis zu einander stehen. (immobilienscout 11.08)

Sicherlich wird das Mehrgenerationenhaus als Wohnform nicht für alle Betroffenen in Frage kommen. Manch einer wird das Zusammenleben und den Austausch mit Menschen vorziehen, die im gleichen Lebensabschnitt sind. Hier bietet sich die Senioren-WG an. In allen wichtigen Bereichen werden die Entscheidungen gemeinsam getroffen. Andererseits berücksichtigt die Senioren-Wohngemeinschaft optional das Selbstbestimmungsbedürfnis älterer Menschen, die in ganz unterschiedlicher Weise Unterstützung brauchen.

Senioren

Wie in der eigenen Wohnung bleiben die Bewohner selbstständig, sind aber nicht alleine und können sich mit ihren Mitbewohnern gemeinschaftlichen Aktivitäten widmen. Ambulante Pflegedienste stellen die Versorgung der Bewohner sicher. Hier kommt besonders das Poolen von Leistungen zum Tragen.

Diese Formen des Betreuten Wohnens werden immer beliebter und erfahren durch die Förderung durch die Pflegereform 2008 und 2012 einen sprunghaften Ausbau.

Eines haben alle vorgestellten Wohnformen gemein - der Betroffene wohnt selbstbestimmt in seinen eigenen vier Wänden.

Betreutes Wohnen bietet eine abgeschlossene Wohnung, mit der Möglichkeit, einen eigenen Haushalt zu führen oder aber im Bedarfsfall Verpflegung und Betreuung zu erhalten, daher befinden sich viele der Häuser   - wegen der Inanspruchnahme von Dienstleistungen - in unmittelbarer Nähe eines Pflegeheimes und bieten bei erheblicher gesundheitlicher Verschlechterung einen Umzug ins Pflegeheim an.


 

Leitfaden zum Betreuten Wohnen       (herausgegeben von BAGSO e.V.)

Schritt 1:  Die Suche nach einem geeigneten Haus - Der Standort

Zunächst muss die Frage geklärt werden, wo Sie hinziehen wollen: In die Nähe der Kinder? In die Stadt? Mehr ins Grüne? Welche Vorteile sollen mit der Wahl des Standortes verbunden sein? Hilfreich kann da auch die Vergangenheit sein: Wo haben Sie vorher gelebt? Sind Sie eher der Stadtmensch? Lieben Sie die Natur? Ist Ihnen der Kontakt zur Familie wichtig? Haben Sie noch einen intakten Freundeskreis? Wenn all diese Fragen geklärt sind, bieten in der Regel die Gemeinden die erste Übersicht über die Angebot des Betreuten Wohnens. Weitere Hilfestellung erhalten Sie ggfs. bei den Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Immobilienabteilungen der Sparkassen und Banken, privaten Bauträgern oder anderen Initiativen.

Schritt 2: Die Besichtigung der Häuser

Vereinbaren Sie immer einen Besuchstermin und lassen Sie sich alles so genau wie möglich zeigen und erklären. Schauen Sie sich auch die Umgebung in Ruhe an. Persönliches Gespräche mit den Bewohnern und einer eventuellen Bewohnervertretung kann sehr aufschlußreich sein. Fragen Sie nach der Möglichkeit des “Probewohnens” Machen Sie sich Notizen, damit Sie nach der zweiten oder dritten Besichtigung Fakten noch zuordnen können und dadurch bessere Vergleichsmöglichkeiten haben. Die nachfolgende Checkliste kann Ihnen hierbei zunächst als Fragenkatalog hilfreich sein.

Schritt 3: Der Vergleich der Angebote

Der Begriff des Betreuten Wohnens ist nicht “geschützt”, d.h. es definieren sich nicht automatisch garantierte Leistungen daran. Deshalb ist ein Vergleich unablässich. Einige Häuser sprechen gar nicht vom Betreuten Wohnen sondern vom “Wohnen mit Service”, “Seniorenresidenzen” oder vom “Wohnen plus”. Es werden unterschiedliche Bandbreiten von Dienstleistungen zu äußerst unterschiedlichen Preisen angeboten. Ein konkreter Vergleich lohnt sich immer, spart Geld und so manche böse Überraschung.

Schritt 4: Der Miet- und Betreuungsvertrag

In der Regel haben Sie zwei Vertragspartner: den Vermieter, mit ihm schließen Sie den Mietvertrag und den Betreuungsträger, mit ihm wird der Betreuungsvertrag abgeschlossen. Der Betreuungsvertrag weißt in der Regel Leistungen des Grundservices in einen Pauschalbetrag aus. Wahlleistungen werden je nach Inanspruchnahme berechnet. Der Grundservice umfasst in der Regel den haustechnischen Dienst und die Betreuung durch eine Kontaktperson. Zusätzliche Kosten entstehen wenn pflegerische und hauswirtschaftliche Dienste, Fahr- und Begleitdienste sowie weitere mögliche Serviceleistungen in Anspruch genommen werden. Vergleich Sie vorab den Leistungsumfang sowie die Preise je Einrichtung.

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